Für Vieltelefonierer ist die Handyflat sehr interessant

Wer viel vom Handy aus telefoniert, kann oft deutlich sparen, in dem er seinen Vertrag auf einen Flatrate-Tarif umstellt. Ob sich dies lohnt, kann man anhand der durchschnittlichen monatlichen Telefonkosten berechnen.

Bei Internet- und Festnetztelefonanschlüssen gilt die Flatrate inzwischen als Standard, nur bei wenigen Anbietern ist die Abrechnung nach Volumen oder Verbindungsminuten überhaupt noch möglich. Seit einiger Zeit zeichnet sich dieser Trend auch im Mobilfunk ab, was unter anderem daran liegt, dass die Preise hier in den letzten Jahren deutlich gesunken sind. In der Anfangszeit war es aufgrund hoher Verbindungskosten beinahe ein Luxus, über das Handy zu telefonieren, heute sind selbst längere Gespräche durchaus erschwinglich. Dementsprechend ist auch die Handyflat in einem günstigen preislichen Rahmen angesiedelt und daher für viele Menschen interessant. Im Gegensatz zum Telefonanschluss zu Hause hat der Kunde hier die Wahl zwischen mehreren Tarifvarianten, sodass er die Flatrate seinem individuellen Telefonverhalten optimal anpassen kann. Wer beispielsweise hauptsächlich am Wochenende telefoniert, findet dafür ebenso den passenden Pauschaltarif wie Menschen, die viel geschäftlich unterwegs sind und daher viel und zu verschiedenen Zeiten ins Festnetz und in verschiedene Mobilfunknetze anrufen.

Allerdings dienen Mobiltelefone heutzutage längst nicht mehr nur zum Telefonieren, zum Teil ist der eigentliche Zweck sogar eher zu einer Nebensache geworden. Die heutigen Geräte gleichen eher einem tragbaren Mini-Computer, mit dem man Kurznachrichten und E-Mails schreiben oder im mobilen Internet surfen kann. Für all diese Aktivitäten gibt es eigene Flatrates, die man optional zu seinem Vertrag hinzu buchen kann. Sie lohnen sich aber nur, wenn man die jeweiligen Dienste tatsächlich häufig nutzt, ansonsten ist die Abrechnung nach Minuten- oder Volumeneinheiten oft günstiger. Sollte sich diese Variante doch als zu teuer erweisen, kann man bei den meisten Anbietern jederzeit kostenlos auf eine teurere Tarifoption, beispielsweise eine Flatrate, wechseln. Für den umgekehrten Wechsel fallen hingegen Gebühren an, sofern er überhaupt möglich ist. Auch wenn Flatrates attraktiv erscheinen, sollte man daher vor Vertragsabschluss prüfen, ob sie sich rechnerisch wirklich lohnen oder ob ein klassischer Telefontarif die günstigere Alternative ist.